Steinernes Kreuz

Steinkreuz von 1642 nach Restaurierung geweiht

Zu einem Ereignis der besonderen Art gestaltete sich die Weihezeremonie des in der Reistinger Flur stehenden "Steinig Kreuz". Pfarrer Alois Lehmer zog mit Ministrantinnen und Pfarrgemeinde zur in diesem Jahr angelegten Anlage, um feierlich die Weihe des restaurierten 368 Jahre alten Steinkreuzes vorzunehmen. In seiner Ansprache verwies Pfarrer Lehmer auf die christliche Bedeutung des Kreuzes als Andachtsstätte für dort Vorbeikommende hin.

Anton Eggert sagte, das 3,20 Meter hohe Kreuz aus Kalkstein, geschaffen von dem bedeutenden Bildhauer Felix Liebendorfer aus Wittislingen, sei ein mahnender Zeuge an eine Zeit des Hungers und der Not während des 30-jährigen Krieges. Bezeichnend für die Bauhütte Liebendorfer weist das Kreuz ein in den Schaft eingemeißeltes Opferkästchen auf, wo man auch hoch zu Ross einen Obolus einwerfen konnte. Bis 1848 stand es neben der Pfarrkirche in Reistingen, um dann beim Neubau des Kirchturms einen würdigen Platz in der Reistinger Flur "Beim Hohlweg" zu erhalten, wo es nun wieder hergerichtet die Besucher erfreut.

Anton Eggert dankte den Helfern Silvia Bauer, Josef Herreiner (+) (sitzend in der Mitte) und Josef Nicklaser (+) (sitzend rechts), die ihm bei dieser Neuerstellung des Kreuzes und Platzes unterstützten. Die neue Bank zimmerte Josef Herreiner. Sein Dank galt auch Bürgermeister Josef Foitl von der politischen Gemeinde für die Unterstützung.

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